Portugal 06.07. – 20.07.09
Die folgenden Zeilen und Fotos sind ein Dankeschön an Anabela Reis und ihren lieben Mann Paulo, die gemeinsam dazu beigetragen haben, dass unser wunderbarer Portugal Urlaub in dieser Form zustande kommen konnte!
Das erste Wasserbettenfachgeschäft in Portugal
www.camadeagua.eu/index.php/cama-de-agua
Es war schon immer ein Traum von mir, Deutsch und Portugiesisch zu kombinieren.
Gründe dafür:
- Erfahrungen aus Deutschland in Portugal zu integrieren
- Die Herausforderung, mit zwei Sprachen zu arbeiten
- Portugal aus der Arbeitswelt kennenzulernen
Impressionen von Ericeira
Wenn man Ericeira mit seinen etwa 5000 Einwohnern nicht auf dessen Einkaufsmeile reduziert, so kann man eine ganze Reihe hübscher Gässchen und gemütlicher Plätze finden. Die Wahl zwischen den Restaurants, in denen stets frischer Fisch serviert wurde, fiel uns oft schwer, zumal die natürliche Freundlichkeit des portugiesischen Personals die oftmals berechnende Geschäftstüchtigkeit ihrer deutschen Kollegen bei weitem in den Schatten stellte.
Mafra
Gut 10 km südöstlich von Ericeira liegt Mafra mit seinem sehenswerten Klosterpalast. 1717 wurde mit dem Bau der gigantischen Anlage begonnen, die in nur 13 Jahren fertiggestellt wurde. Ermöglicht wurde dieses Projekt, als enorme Goldvorkommen in der Kolonie Brasilien entdeckt wurden. 45 000 Bauleute arbeiteten auf Europas größter Baustelle und 7000 Soldaten standen bereit, um etwaige Fluchtversuche der geknechteten Menschen zu verhindern. 1400 Arbeiter kamen während der Bauzeit ums Leben. Am Ende übertraf der Palast an Größe sogar den Escorial bei Madrid. Auf einer Grundfläche von 232 m Länge und 221 m Breite zählt er fast 900 Säle sowie 4500 Fenster und Türen. In der lichtdurchfluteten, 85 m langen wundervollen Bibliothek befinden sich nahezu 40 000 Bände aus dem 16. bis 18. Jh. Wegen der immensen Baukosten konnte man den ursprünglich geplanten Prachtboulevard vom Schlossplatz über die hügelige Landschaft hinweg bis zum Meer nicht mehr anlegen.
Im Palast wurden übrigens einige Szenen für den Film „Die Bartholomäusnacht“ (1994) mit Isabelle Adjani und Daniel Auteuil gedreht.
Lissabon – 1. Besuch
Bei unserem ersten Besuch in Lissabon nach mehr als 30 Jahren wollten wir uns einfach treiben lassen und dabei Eindrücke sammeln. Nach der Besichtigung des Torre de Belém suchten wir nach einem kostenfreien Parkplatz für den Tag. Wie schon so oft in der Vergangenheit konnten wir uns auch diesmal wieder auf die Hilfsbereitschaft der Portugiesen verlassen. Wir sprachen einen Herrn etwa in unserem Alter an, der, wie sich schnell herausstellte, kein Englisch und von seiner Schulzeit her nur ein paar Brocken Deutsch sprach. Dennoch verstand er sofort, wonach wir suchten und bedeutete uns, einfach hinter ihm herzufahren. Wenig später hatten wir unseren freien Parkplatz. Unser Portugiesisch reichte auf jeden Fall, dem netten Herrn unseren Dank auszusprechen und ihm noch einen schönen Tag zu wünschen.
Schnell fanden wir eine dieser wunderbaren nostalgischen Straßenbahnen, die uns mit nach Lissabon nahm. Am Praça do Comercio, einem markanten Orientierungspunkt stiegen wir aus. Einen Taxifahrer fragten wir nach einer Möglichkeit, wo man in der Nähe typisch portugiesisch preiswert und gut essen könne. Er schickte uns, ohne lange überlegen zu müssen, zu einem Restaurant keinen Kilometer entfernt und fügte hinzu, dass wir ihn so ziemlich alles fragen könnten, da er Lissabon wie seine Westentasche kenne. Wieder waren wir begeistert von der Offenheit und seinem Entgegenkommen und wurden auch nicht enttäuscht, was das Restaurant anging.
Nach dem Mittagessen bummelten wir die Rua Augusta entlang, bestaunten den einzigartigen Elevador Santa Justa und machten einen Schlenker nach rechts zum Praça da Figueira.
Sehr freundlich erlaubte man mir, auch ohne Bahnsteigkarte, Fotos von den schönen Kachelbildern an den Wänden zu machen. An einer Brüstung im Schatten gönnten wir uns einen Moment Pause und blickten auf das Treiben hinab, ehe wir uns auf den Weg zum Praça dos Restauradores machten.
Beeindruckend das ehemalige Eden Theater, in dem sich nun ein Hotel gleichen Namens befindet! Nur noch ein kurzes Stück, dann stiegen wir in die historische Standseilbahn, um zum Miradouro São Pedro Alcantara hinaufzufahren.
Am Largo do Chiado nahmen wir wieder die Linie 28. Eine Station vor dem Miradouro Santa Luzia stiegen wir aus und folgten der Beschilderung zum Castelo de São Jorge. Auf einer schattigen Terrasse stärkten wir uns mit eiskaltem Tonic Water und frisch gepresster Zitrone.
Von der Burg aus dann noch zum Abschluss des Tages der traumhafte Blick über die Stadt in sämtliche Richtungen. Irgendwo hatte ich gelesen, dass Lissabon als hügeligste Hafenmetropole der Welt gilt. Wir wissen jetzt, warum!
Óbidos
Der kleine Ort liegt ca. 80 km nördlich von Lissabon und existierte berits zu Zeiten der Römer als Siedlung. Zu Recht kann man Óbidos als großes Freilichtmuseum bezeichnen, für das man jedoch keinen Eintritt zahlt. Die fast komplett begehbare Stadtmauer umschließt den Ort, und von oben ergeben sich wunderbare Einblicke in schöne Innenhöfe mit großer Blumenvielfalt. Steigt man in die engen Gassen hinab, erhält man einen Eindruck von der mittelalterlichen Atmosphäre – vorausgesetzt, dass gerade keine Busladungen von Touristen ausgeschüttet wurden! Sehenswert ist auch der Pousada in der Burg, ähnlich dem Parador in Spanien eine noble Unterkunft in einem besonderen Ambiente. Gerne wird einem das vornehme Restaurant in der oberen Etage gezeigt, von wo aus man einen schönen Ausblick auf die leicht hügelige Umgebung erhält. Von hier oben zu sehen ist auch eine interessante Kirche, die Santuário do Senhor Jesus da Pedra. Ist man mit dem Mietwagen unterwegs, sollte man auf den Abstecher dorthin nicht verzichten.
Nazaré
enttäuschte uns zunächst, weil wir nicht die bunten Fischerboote fanden, die ich so gern fotografiert hätte. Im Hafen sagte man uns, dass sie erst am späten Nachmittag hereinkämen. Da wir am Abend mit Anabela in Fátima verabredet waren und uns auch noch Batalha ansehen wollten, fuhren wir hoch in den Ortsteil Sítio. In einer kleinen Gasse aßen wir sonnengeschützt zu Mittag, überbrückten die aufkommende Trägheit mit einem starken Kaffee und ließen anschließend Nazaré auf uns wirken.
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Sítio das bedeutendste Marienheiligtum Portugals und wurde erst dann von Fátima abgelöst. Grundlage für die Verehrung der Nossa Senhora da Nazaré war die wundersame Rettung des Dom Fuas, der am steil zu Nazaré-Strand abfallenden Felsmassiv 1183 auf Jagd war und zu Pferde im dichten Nebel einen Hirsch verfolgte. Er wäre wie der Hirsch die Steilwand heruntergestürzt, wenn ihn nicht im letztem Augenblick die Senhora da Nazaré gewarnt hätte. Zum Dank soll Dom Fuas dort zur Erinnerung eine Kapelle errichtet und Sítio der Senhora da Nazeré geschenkt haben.
Batalha
Anlässlich einer gewonnenen Schlacht 1385 gegen eine zahlenmäßige Übermacht kastilischer Truppen ließ der portugiesische König João I. aus Dankbarkeit 1386/87 ein herrschaftliches Dominikanerkloster bauen, dass 1580 vollendet wurde und heute als Unesco-Welterbe anerkannt ist. Von Norden auf der Autobahn kommend sprang uns allerdings zunächst die imposante Klosterkirche Santa Maria da Vitória ins Auge, die sich linker Hand etwas unterhalb der Straße im Licht der schon tiefer stehenden Sonne in monumentaler Größe präsentierte.
Fátima
ist einer der bedeutendsten katholischen Wallfahrtsorte weltweit, nachdem drei Hirtenkindern am 13. Mai 1917 und auch noch danach, immer am 13. eines Monats eine rätselhafte Frauengestalt erschienen war. Am 13. Oktober desselben Jahres wollen ca. 70.000 Menschen in Fátima gesehen haben, dass sich die Sonne wie ein Feuerrad drehte. Ferner sollen den drei Kindern noch drei Geheimnisse überliefert worden seien, die später von Schwester Lúcia (1907–2005), die als einzige von den drei Hirtenkindern die Spanische Grippe überlebte, aufgeschrieben wurden. Unter anderem soll das Papstattentat vom 13. Mai 1981 vorhergesagt worden sein.
Wegen dieser Ereignisse kommen in jedem Jahr von Mai bis Oktober vom Abend des 12. bis zum Mittag des 13. Kalendertages hunderttausende Pilger aus aller Welt nach Fátima. Gegenüber der alten Basilika von 1928 hat man eine neue Kirche (Igreja da Santissima Trindade) gebaut, die am 13. Mai 2007 ihrer Bestimmung übergeben wurde. Es ist das viert größte Gotteshaus der katholischen Welt und fasst ca. 9.000 Besucher. Der Rundbau hat einen Durchmesser von 130 m. Die Decke des Innenraumes wird nicht von Säulen gestützt, so dass man von jedem Sitzplatz aus einen ungestörten Blick auf den Altar hat. Zwischen den beiden Bauwerken befindet sich der größte Kirchenvorplatz der Welt. Er ist 750 m lang, 200 m breit und bietet Platz für etwa eine halbe Million Menschen.
Mittlerweile ist Fátima auf diese riesige Anzahl von Pilgern eingestellt, und es gibt genügend Übernachtungsmöglichkeiten. Wir hatten Glück, denn als wir am Abend des 13. Juli in der Stadt ankamen, waren die Menschenmassen bereits wieder verschwunden. Außerdem hatte uns Anabela eingeladen, in ihrem Haus zu übernachten.
Ob man nun gläubig ist oder nicht, der mystischen Stimmung dieses besonderen Ortes kann man sich kaum entziehen. Vor dem Hintergrund, dass wenige Stunden, bevor wir eintrafen, noch tausende Menschen hier gebetet hatten, wirkte die abendliche Ruhe geradezu unnatürlich. Wir blieben, bis die Sonne fast am Horizont verschwunden war, ehe wir mit Anabela ein Restaurant aufsuchten.
Ourém
Nachdem wir mit Anabela in Fátima typisch portugiesisch gefrühstückt hatten, fuhr sie mit uns wenige Kilometer, um uns Ourém zu zeigen, wo ihre beiden Kinder getauft worden waren. Der Ort liegt malerisch abseits der Touristenströme auf einem Hügel, und wir hatten bei klarem Wetter eine gute Sicht. Wir besuchten den kleinen Friedhof mit seinen imposanten Grabstätten. Sehr beeindruckend fanden wir die Burganlage aus dem 12. Jahrhundert. Zum Schluss gab es noch einen kostenlosen Schluck Wasser aus dem Trinkbrunnen am Praça do Pelourinho, bevor wir nach Tomar weiterfuhren.
Tomar
Für die 25 km brauchten wir eine gute halbe Stunde. Anabela steuerte zielstrebig ein Parkhaus nahe dem Praça da República an. Sie kannte sich gut aus, denn immerhin war Paulo in Tomar geboren. Oberhalb der knapp 20.000 Einwohner zählenden Stadt liegt auf einem Hügel die Burganlage der Templer und die 1515 errichtete neue Kirche, die als Meisterwerk der Manuelinik gilt. Leider mussten wir auf eine Besichtigung verzichten, da Anabela am Nachmittag einen Geschäftstermin in Fátima hatte. Stattdessen führte sie uns in ein kleines Restaurant, in dem wir jeweils eine halbe Portion deftiger portugiesischer Hausmannskost verzehrten. Nicht zum ersten Mal staunten wir über den niedrigen Preis bei guter Qualität. Anschließend bummelten wir gestärkt durch Tomar über den Praça da República und die Rua Serpa Pinto entlang. Wir überquerten den Rio Nabão, um auf die Flussinsel in den Parque do Mouchão zu gelangen. Die Skulptur mit den beiden berühmten Söhnen der Stadt lud noch zu einem Abschlussfoto ein. Anabela schaute auf ihre Uhr, aber Zeit für ein Eis blieb uns noch vor der Rückfahrt nach Fátima.
Lissabon – 2. Besuch
Waren wir beim ersten Mal an einem ruhigen Samstag in Portugals Hauptstadt gewesen, so wählten wir nun einen trubeligen Donnerstag. Wir merkten dies bereits bei unserer Parkplatzsuche: Wo zuletzt noch jede Menge frei gewesen war, standen nun die Autos dicht an dicht. Ganz in der Nähe fanden wir jedoch glücklicherweise ein großes Areal unter Bäumen, wo man ein Tagesticket lösen konnte.
Auf unserem Programm standen die Kathedrale, ein Gang durch die Alfama und die Besichtigung des Expo-Geländes von 1998 (Parque das Nações).
In unmittelbarer Nähe des Kaufhauskomplexes „Vaco da Gama“ stiegen wir aus. Mary wollte in Ruhe shoppen, und mich interessierte die futuristische Architektur und das Oceanário.So kam jeder auf seine Kosten, und als wir uns 2 ½ Stunden später zum Kaffee trafen, hatten wir uns einiges zu erzählen.
Sintra
Zwei Tage vor unserer Rückreise entschlossen wir uns am Nachmittag spontan, die wenigen Kilometer bis nach Sintra zu fahren. Wir parkten etwas außerhalb bei der Villa Eugenia und hatten schon bald einen herrlichen Blick über ein kleines Tal auf das Rathaus von Sintra mit dem Palácio Nacional dahinter. Besonders auffällig sind die beiden 33 m hohen Schlote der königlichen Küche. Ein Kritiker meinte einst, sie seien dem Appetit eines gierigen Königs angemessen, der sich täglich ein ganzes Königreich einverleibte.
Wir bummelten in den Ort und schauten uns den Nationalpalast zumindest von außen an, da er bereits seit einer Stunde geschlossen war. Am Praça da República erkundigten wir uns im Informationszentrum nach Sehenswertem, was noch geöffnet hätte. Ein freundlicher Angestellter riet uns dringend zum Besuch von Quinta da Regaleira. Es sei nur etwa 10 Minuten die Straße hinauf und wir hätten noch eine gute Stunde Zeit für die Besichtigung. Als er noch von einer ausgedehnten Parkanlage und mystischer Atmosphäre sprach, waren wir überzeugt. Bei der Gelegenheit erkundigten wir uns auch nach einem Restaurant, wo sich der Tag mit einem guten portugiesischen Essen abrunden ließe. Er empfahl uns, ohne zu zögern, das Dom Pipas in Bahnhofsnähe, was sich als guter Tipp herausstellte, zumal es auch noch auf dem Weg zu unserem Auto lag.
Quinta da Regaleira
Die ausgedehnte Parkanlage lohnte tatsächlich den Besuch. Sie wurde zwischen 1898 und 1912 als Sommerresidenz für die Familie von Carvalho Monteiro konzipiert und 1998 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sehr sehenswert ist das Haupthaus, das einem kleinen Palast ähnelt. Interessante Räumlichkeiten und eine verwinkelte Dachkonstruktion mit vielen kleinen Türmchen und schönen Aussichtspunkten haben ihren eigenen Reiz. Den Park durchwandert man wegen der besseren Orientierung sinnvollerweise mit einem Plan. Uns hat besonders der künstliche Brunnen fasziniert. Man kann ihn aber auch als Turm sehen, der mit einer Höhe von 27 m in einen Hügel eingelassen wurde. Der Zutritt von oben erfolgt durch einen drehbaren Stein, der nicht ohne weiteres als Tür zu erkennen ist. Wir hörten Menschen dahinter reden, konnten sie jedoch zunächst nicht lokalisieren.
Über eine gewendelte Treppe gelangt man schließlich nach unten zu einem unterirdischen Gängelabyrinth. Unsere Handys mit eingebauten Lampen waren für uns sehr hilfreich bei der Suche nach einem Weg ans Tageslicht. Aber es gab noch mehr Überraschendes zu entdecken. Um so bedauerlicher war, dass uns nur wenig Zeit bis zur Schließung des Parkes blieb, den die meisten Besucher bereits verlassen hatten. Allerdings konnten wir so die abendliche Ruhe zu zweit genießen, ohne dabei von Menschenmassen umgeben zu sein.
Im Hafen von Ericeira
endet unsere Reise mit bunten Fischerbooten im Mittelpunkt, nach denen wir in Nazaré vergeblich Ausschau gehalten hatten.
Sollten die Fotos und Texte zur Durchführung eines ähnlichen Portugalurlaubs angeregt haben, stehe ich bei Rückfragen gerne zur Verfügung!
Special Moments
Im Folgenden sind zufällig entstandene Fotos zu sehen, die alltägliche Situationen oder Momente abbilden. Dabei kann das Alltägliche zu etwas Besonderem werden, je nach Blickwinkel, aus dem es betrachtet und in diesem Fall fotografiert wird. Der Obdachlose, schlafend, aber mit seinen Beinen jederzeit zum Aufspringen bereit, die wenigen Habseligkeiten mit seinem Körper bewachend. Das Zufällige fasziniert, wenn beispielsweise drei Touristen nahezu synchron mit ihren Cameras aus den Fenstern einer Straßenbahn heraus knipsen oder wenn etwa eine Hand voll Menschen in einer Lissabonner Gasse durch einen Wasserrohrbruch scheinbar in ein überdimensionales Duschszenario hineinversetzt wird.
Möglich und sogar wahrscheinlich, dass beim Betrachten dieser Fotos vor dem geistigen Auge neue „special moments“ entstehen, die ähnlich zufällig oder auch gewollt sind, wie das, was abgebildet wurde!




























































































































































































































































































































































































































































































